Yoga Hildesheim

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Yoga

Der Yoga hat seinen Ursprung in Indien.
Er ist als Übungsweg seit mindestens 3.500 Jahren überliefert, wahrscheinlich sogar älter. Manche Quellen sprechen von 5.000 Jahren, jedoch gibt es hierzu keine Nachweise. Der genaue Zeitpunkt des Entstehens kann somit nicht mit allerletzter Gewissheit genannt werden.

Anfangs war Yoga eine Bewusstseinsschulung auf rein geistiger Ebene. Es ging um

  • Rückzug (an einen sauberen ruhigen Ort)

  • „richtiges" Sitzen

  • Atemübungen

  • Meditation


Erst zu Beginn des 1. Jahrtausends kamen die Körperübungen – asana (Sanskrit) – hinzu. Bis dahin bedeutete das Wort asana nur „richtiges" Sitzen.


 

Die Yogapraxis bedeutet die Verbindung von Körper, Atem und Geist. Ziel –Achtsam mit sich selbst sein, Gedankenfluss zur Ruhe bringen, ganz bei sich ankommen.

Das links stehende Schaubild soll verdeutlichen, dass Körper, Atem und Geist zusammenspielen und voneinander abhängig sind. Die meisten Menschen kennen das Gefühl der körperlichen Anspannung, z.B. bei wichtigen beruflichen Herausforderungen oder in Angstsituationen – uns stockt dann der Atem.

Oder wenn der Atem, meistens unbewusst, angehalten wird, vollzieht sich dies direkt auf der körperlichen Ebene, in dem beispielsweise die Muskulatur anspannt oder das Herz ins Stolpern gerät. Sind die Gedankengänge aufgrund von Überlastung und Stress übermäßig viel und vielleicht dazu noch wirr, können wir nicht mehr schlafen, der Atem wird unregelmäßig.

Die Integration von Körper, Atem und Geist ist erreicht, wenn der Atem ungehindert fließt, wir in unserem Körper verankert sind und sich in unserem Geist Ruhe und Klarheit einstellen.

In meinen Yogakursen, in der Tradition des Hatha Yoga, werden Körper- und Atemübungen sowie Meditation praktiziert. Manch einer mag denken, wo ist der Unterschied zum Sport, Gymnastik o.ä.?

Der Unterschied liegt in der Bewusstheit. Wenn die Bewusstheit/Achtsamkeit bei der Durchführung der Körper- und/oder Atemübungen fehlt, wird kein Yoga praktiziert. Dann handelt es sich tatsächlich eher um eine sportliche Ertüchtigung.



Natürlich sollen durch die Körperübungen auch eine Kräftigung und Dehnung der Muskulatur sowie eine gute Beweglichkeit erreicht werden. Dies benötigen wir alle schon aufgrund der oftmals sehr einseitigen Alltagshaltungen und der dadurch hervorgerufenen körperlichen Probleme.

Aber – alles soll im Rahmen von Wohlbefinden und Stabilität erfolgen. Es gibt keinen Leistungsdruck , kein IchMuss, kein Be- oder Verurteilen, kein Vergleichen, keine Schmerzen. Wohl aber durchaus ein Herantasten an die eigenen körperlichen und vielleicht auch geistigen Grenzen.

Das was ist, egal ob auf körperlicher oder geistiger Ebene, darf sein und hat seinen berechtigten Platz. Es darf jedoch auch jederzeit angeschaut und sofern gewollt verändert werden.


Musiktitel: " Om Namah Shivaya Gurave" von der CD "For Him"
von  Bernd Bachmeier

 
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